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26. August 2016

Kapitalerhöhungen.de im Gespräch mit Michael Legnaro und Martin Sander

Kapitalerhöhungen.de im Gespräch mit Michael Legnaro und Martin Sander

Michael F. Legnaro und Martin Sander, Geschäftsführer und Gründer der Agora Invest GmbH, über die Assetklasse Immobilien

Im Gespräch mit Michael F. Legnaro und Martin Sander, beide Geschäftsführer und Gründer der AGORA Invest GmbH, über Chancen, Potential und Risiken der Assetklasse Immobilien.

Herr Legnaro, bitte schildern Sie uns den Gegenstand des Geschäftes der Agora Invest.

Die Agora Invest GmbH ist als unabhängiges Beratungsunternehmen aufgestellt. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase entwickeln wir alternative Investments für institutionelle Investoren, die einen verlässlichen und nachhaltigen Renditevorteil bieten. Daher fokussieren wir uns derzeit auf die Begleitung von „Asset Based Debt Finanzierungen“ für mittelständische Projektentwickler im Umfeld von Wohnimmobilien und an ausgewählten Standorten in Deutschland. Hierzu haben wir eine Fondsstruktur nach Luxemburger Recht initiiert, um Investoren eine diversifizierte Investitionsmöglichkeit in ein mit Besicherungen unterlegtes, liquides Immobilien-Asset zu geben.

Warum ist derzeit so ein Hype rund um die Assetklasse Immobilie?

Die Immobilienpreise bei Wohnimmobilien sind nach unserer Einschätzung insbesondere durch die wachsende Nachfragennach modernem, energieeffizientem Wohnraum sowie durch reale Einkommenszuwächse und niedrige Zinsen getrieben. In vielen Standorten erleben wir einen deutlichen Nachfrageüberhang nach Innenstadtlagen, der die Preise bei dem nicht adäquaten Angebot treibt. Die Prognosen zeigen, dass wir durch die niedrigen Zuwachszahlen in der baulichen Genehmigung und Realisierung in den letzten Jahren einen Nachfragestau aufgebaut haben, der die nächsten Jahre den Trend unterstützen wird. Hinzu kommt, dass wir im internationalen Vergleich einen wachsenden Nachholbedarf bei eigengenutzten Objekten und den Preisentwicklungen haben, was auch vermehrt ausländische Investoren anzieht. Die Folgen des Brexit werden den deutschen Immobilienmarkt sicherlich nicht negativ berühren. Die andere Seite trifft die institutionellen Investoren. Aktuell gibt es im Bereich des klassischen erstrangigen „Debt Finance“ keine Renditen mehr, die eine auskömmliche Risikoprämie abbilden oder überhaupt eine Rendite abwerfen. Die Zinsstrukturkurven über alle Ratingklassen und Emittenten sind entweder negativ oder im historisch niedrigen Bereich. Die Investoren benötigen verlässliche und nachhaltige Renditen aus dem Bereich der alternativen Investments, um hier gegensteuern zu können. Hier bietet der Immobilienbereich aktuell eine interessante Alternative ab.

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